Es ist Sonntag. Der Jetlag der Zeitumstellung macht mir zu schaffen. Die Kaffeemühle beginnt seine Arbeit zu tun und darauf hin entfaltet sich ein volles Aroma in der ganzen Küche, als ich den Kaffee meines Vertrauens mit 98°C heißem Wasser aufbrühe. Ein Moment der Ruhe und plötzlich schallmeit es aus meinem Handy. “Giso Tepper” – annehmen.
“Hey Tom!”
“Hey Giso!”
“Black Hudson Tasting. Heute!”
“Alles klar, bis gleich.”

Nach diesen langen Hin und Her mit einer Dauer von knapp 12 Sekunden fahre ich also los. Zwei Stunden sehe ich nur die Straße, viele Autos, Bäume, mehr Autos, ein paar blaue Schilder an der Autobahn entlang und Radio mit Musik, die ich nicht hören wollte.
Ulm. Ich klingle bei Familie Tepper.
“Hey Tom!”
“Hey Giso!”
“Schön, dass du da bist. Kaffee?”
“Nein Danke. Ich trinke nur einen Kaffee am Tag und der muss gut sein.”
“…”
“Aber ich habe den Black Hudson dabei. Lass uns den probieren.”
“Na gut, aber wenn du einen Kaffee willst, musst es nur sagen.”

Jetzt muss man an der Stelle schon auch wissen, dass wir so oft miteinander telefonieren und uns manchmal auch einfach der Gesprächsstoff ausgeht und wir froh sind, wenn wir mal nicht über etwas reden oder etwas “zerreden”.

“Trinken wir jetzt, oder nicht?” – beide

Das Black Hudson Tasting beginnt

Es stehen nun zwei Tumbler neben der BLK HDSN® Flasche. Zimmertemperatur. 20,5°C. Giso hat die Ehre und öffnet die Schrumpfkapsel mit dem goldenen Band. Die schwere Flasche mit dem schönen Natur-Struktur-Papier liegt toll in der Hand und fühlt sich hier schon sehr wertig an. Das dunkelbraune Gold fließt in die Gläser. Man schmeckt den Rum bereits ganz leicht in der Luft.

Der Landshuter Rumlikörhersteller hat hier nicht zu viel versprochen. Wenn man die Nase etwas näher an den Tumbler hält, kann man schon die einzelnen Nuancen erkennen. Wir schwenken die Gläser wie wild umher, weil wir das aus den ganzen anderen Verkostungen mitgenommen haben. Es heißt immer, dass das “Fenstern” ein gutes Zeichen für einen guten Likör ist. Vermutlich macht das auch einfach nur der Zucker, der vom Ahornsirup kommt, aus.

Wir probieren. Der erste kleine Nipp und noch ein Größerer hinterher. Der Rum schlägt direkt ein wie ein Feuerwerk im Gaumen und geht dann deutlich unter die Zunge und eröffnet seine gesamte Geschmacksexplosion, wie ein Festspiel mit allen Feierlichkeiten gleichzeitig. Hinzu kommen die weiteren Zutaten wie Ahornsirup, Vanille, Zimt und einen Hauch von Kaffee. Es ist herrlich. Es ist so schwer in Worte zu fassen, wie dieser “Rumlikör” schmecken soll. Wir kennen ihn nicht und würde es meine darauffolgende Fahrt zulassen, würde ich noch weit mehr davon schmecken wollen. Aber wo es den gibt, stehen ja noch mehrere.

Doch obacht: BLK HDSN® mit 32 % Vol. ist nicht zu spaßen!

Aus sicheren Quellen habe ich erfahren, dass ein Abend mit übermäßig viel BLK HDSN® zu Rausch führen kann! Das bitte unbedingt beachten, dass das die Prozentzahl über den herkömmlichen Alkoholika durchaus hinausschießen kann.

Apropos nicht spaßen: Wir haben uns natürlich über die Aussprache des BLK HDSN® zunächst köstlich amüsiert. Was soll das, warum macht man das und wieso überhaupt? Vermutlich ist das aber genau das, was sich der Hersteller ebenfalls dabei gedacht hat. Aber marketingtechnisch alles mit vollster Richtigkeit.

Als Resümee sehen wir den Rumlikör als absolut empfehlenswert und sehr gelungen. Ein qualitativ hochwertiges Produkt, was sich trotz des Startup-Charmes nicht zu verstecken hat. Im Gegenteil sogar. Bei uns macht sich die Flasche absolut sehbar.

Ich hoffe, dass ich ein wenig Einblicke in unsere Tastingrunde geben konnte. Letztendlich muss es dir selbst schmecken und wir können ja auch nur unsere eigene Meinung kundtun.

Den Black Hudson gibt es übrigens hier direkt bei uns im Shop. Aber das hast du dir ja bestimmt schon gedacht. Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem neuen Lieblingsgetränk für echte Genießer.

Schreibe einen Kommentar